Umweltengagement von A-Z

Umweltengagement von A-Z

Alles, was sinnvoll ist, wird gesammelt. Glas, Blech, Papier, Alu, Druckerpatronen und Batterien werden getrennt entsorgt. Generell kaufen wir alles in Großpackungen ein, soweit die Lebensmittelverordnung es zulässt.

Wir haben bei der Renovierung der alten Gebäude und beim Neubau auf die Verwendung ökologischer Materialien geachtet. Zum Beispiel sind die Zimmer 39 bis 46 in den Sonnenhäusern, die Ferienwohnungen im Haus am Teich, das Tagungshaus, Gesundheitszentrum und Saunahaus mit Lehmputz bearbeitet. Im Gesundheitszentrum und Saunahaus haben wir Seegras als Dämmstoff eingesetzt. Die Fußböden sind entweder mit Natursteinen gefliest, mit Holzdielen beplankt oder Wollteppichböden bespannt (siehe auch „Farben“, „Lehmputz“, „Seegras“).

Bioland ist der größte Bio-Anbau-Verband in Deutschland. Er verbürgt sich für den zertifizierten Ursprung landwirtschaftlicher Produkte. Unsere hoteleigene Landwirtschaft ist dem Bioland-Verband von Anfang an angeschlossen.

Den größten Beitrag zur Minderung des CO² -Ausstoßes hat das Hotel durch die Umstellung der zentralen Heizanlage von Flüssiggas-Betrieb auf Holz-Hackschnitzel-Betrieb geleistet. Heizen mit Holz ist CO² neutral, d.h. es wird nur so viel CO² bei der Verbrennung freigesetzt wie das Holz bei seinem Wachstum aufnimmt.
Weitere Punkte sind: Minderung des CO² Ausstoßes durch Vermeidung von Transportwegen mit Hilfe von regionalen Lieferanten, Verminderung des Verbrauchs an elektrischer Energie: zum Beispiel durch Einbau von Energiesparleuchten und intelligentes Strommanagement und bei Neubauten wird auf gute Wärmedämmung und Integration von Solarenergie geachtet, denn Verminderung des Energieverbrauchs = Verminderung CO².

Die Landwirte der Demonstrationsbetriebe haben die Aufgabe, ihre Höfe für Verbraucher, Berufskollegen, Lebensmittelverarbeiter, Vermarkter von Bio-Produkten sowie andere interessierte Gruppen wie etwa Auszubildende, Schüler und Studenten, aber auch Verbraucher für Besuche zu öffnen. Sie zeigen ihnen den Betrieb und stehen für Informations- und Fachgespräche über den Öko-Landbau zur Verfügung. Der öffentliche Zugang zu den Betrieben garantiert einen praxisnahen Blick in den Alltag des Öko-Landbaus, seine besondere Qualität, seine Chancen und Probleme. Darüber hinaus können die Landwirte über ihre speziellen Produktionsschwerpunkte und Vermarktungsformen informieren sowie regionaltypische Standortbedingungen erläutern. Die Termine der Führungen, Seminare und Feste der einzelnen Betriebe werden in Fachpublikationen, der regionalen Presse und im Internet veröffentlicht. Mit den Betrieben können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Das Gutshaus Stellshagen ist ein solcher Betrieb. In zahlreichen Veranstaltungen und Hofführungen versuchen wir, unser Wissen rund um den ökologischen Landbau sowie die Art und Weise, wie er in die Hotelstruktur eingebettet ist, weiterzugeben. In diesem Rahmen sind Praktikanten, die den Betrieb und die Bewirtschaftung kennen lernen möchten, sehr willkommen.

Seit Eröffnung des Hotel Gutshaus Stellshagen im Jahr 1996 ist eine umweltschützende und –schonende Lebens- und Arbeitsweise der Grundpfeiler unseres Konzepts. In Jahr 2019 wollten wir uns jedoch noch einmal ganz intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit innerhalb unserer Abteilungen beschäftigen und darüber nachdenken, was wir im Hotel noch verbessern können. Dazu haben wir unsere Mitarbeiter aufgefordert uns Ihre Ideen zu liefern. Für jede Idee, die wir umsetzen konnten oder noch umsetzen werden, bekommen unsere Mitarbeiter einen 10€ Einkaufs-Gutschein für unseren Laden. So konnten wir beispielsweise unsere Plastiknutzung in der Küche einschränken oder in all unseren Kassen die umweltfreundlichen Ökobons einführen.

In den letzten Jahren wurde unser „Fuhrpark“ in Stellshagen und Parin um drei Elektrofahrzeuge erweitert. Zwei unserer E-Autos können sich Gäste für Ausflüge in die Umgebung mieten. Das dritte Fahrzeug nutzen wir im Gutshaus Parin für den Shuttle-Service und Betriebsfahrten.

Bei Farben und Lacken achten wir darauf, dass im Innen- und Außenbereich ausschließlich Biofarben verwendet werden, z.B. von Keim. Es kommen nur Farben zum Einsatz, die Lösungsmittelfrei und ohne Weichmacher sind. Bei Wänden mit Lehmputz verwenden wir spezielle Bio-Lehmfarbe, die zum Teil mit Naturpigmenten abgetönt wird, oder Haga-Bauputz, (siehe auch „Baumaterialien).

Ökologisch sinnvolle Bewirtschaftung und Bepflanzung der Grünflächen mit größtenteils einheimischer Bepflanzung sind uns wichtig. Eigener Kompost wird als Dünger verwendet. Versiegelte Flächen sind minimiert, wir nutzen Rindenmulch und Kies für Gehwege.

Im Dorf sowie hinter dem Gutshausteich befinden sich die Gewächshäuser, in denen wetter-empfindliche Pflanzen gezogen werden. Dort wird so manches Kilo Tomaten und so manche Salatgurke gepflückt. Sogar Honigmelonen konnten wir hier schon ernten – natürlich ohne extra Beheizung.

Unsere Heizanlage haben wir auf regenerative Brennstoffe umgestellt. Die Grundlast übernimmt ein Blockheizkraftwerk, das mit Rapsöl gespeist wird. In der Heizperiode übernimmt eine Holzhackschnitzelheizung die Wärmeversorgung. Wir haben ein eigenes unterirdisches Versorgungsnetz zwischen den einzelnen Gebäuden. Damit werden fast alle Häuser von der Heizzentrale aus mit Wärme versorgt.

In fast allen Zimmern, die neu gebaut wurden, haben wir Holzfußböden verlegt. Meist wurden massive Dielen aus Seekiefer verwendet mit einer Endbehandlung aus Wachs und Naturöl.

In unserm Kräutergarten unterhalb des Kinderspielplatzes wachsen die Kräuter, die in der Küche verarbeitet werden. Aus den Kräutern am TAO Gesundheitszentrum bereiten wir Tees zu. Übrigens: Der Kräuterhügel vorm Gästehaus ist ein Ruhepol. Ein Punkt, der einzig und allein der Erde gewidmet ist.

Seit Eröffnung des Hotels im Jahr 1996 gehört die hoteleigene Landwirtschaft dem Bioland-Verband an. Wir betreiben diese Landwirtschaft auf 8 Hektar Land mit Obst-, Kräuter- und Gemüseanbau. Die dazugehörigen Felder befinden sich hinter dem Gutshaus. Es gibt aber auch viele Flächen im Dorf. Hinter dem Gutshausteich und im Dorf entstanden viele Gewächshäuser, in denen sogar schon Melonen geerntet werden konnten! Die erzeugten Produkte finden dann Verwendung in der Hotelküche. Überschüsse werden im Gutshaus-Laden und im Alten Feuerwehrhaus in Damshagen sowie im Bistro „Stellshagen & Meer“ in Tarnewitz verkauft. Wenn Sie Gemüse mit nach Hause nehmen möchten, können Sie sich eine Kiste an der Rezeption bestellen.

Lehmputz wirkt feuchtigkeitsregulierend, verbessert das Raumklima nachhaltig und schützt vor Elektrosmog. Im Gesundheitszentrum wurde der gesamte Eingangsbereich mit Lehmputz gestaltet und zum Teil auch im Naturton belassen. Auch die Sitzbänke und der Kamin wurden aus Lehm modelliert. Testen Sie selbst das angenehme Raumklima! Der aktive Luftaustausch mit der Natur wirkt sich positiv auf das Allgemeinbefinden aus.

Unsere Möbel sind aus Massivholz hergestellt und werden mit chemiefreiem Öl gepflegt. Die meisten Möbel haben wir von anerkannten Naturmöbelherstellern bezogen (z.B. Team 7 und Löwe). Die vielen Einbauten und maßgefertigten Möbelstücke stammen von einem örtlichen Tischler. Wir verzichten konsequent auf synthetische Möbelpolitur.

Bei diesem Teich verzichten wir vollständig auf die Wasseraufbereitung mit Chlor. Wir haben uns für die Reinigung auf natürlicher Basis entschieden. Die Reinigung erfolgt durch die Kiesfilter in den Flachwasserbereichen, einen Hochfilter mit verschiedenen Kiesschichten und mit Hilfe von speziellen Wasserpflanzen. In einem Filter- und Pumpenschacht außerhalb des Teiches wird das gesamte Wasservolumen einmal täglich umgewälzt und gereinigt. Insgesamt wurden ca. 200 qm gewaschener Ostseekies und Vulkangestein als Filtermaterial und Pflanzensubstrat im Teich eingebaut. Es braucht ca. 2 Jahre, bis sich so ein Ökosystem im Teich stabilisiert hat. Die Wasserqualität wird natürlich täglich überwacht und auch vom örtlichen Gesundheitsamt regelmäßig kontrolliert. Bei der Auswahl der Teichfolie haben wir eine umweltfreundliche FPO-Folie verwendet und konnten zum Glück auf eine herkömmliche PVC-Folie verzichten. Um Strom zu sparen wurden energiesparende LED-Unterwasserleuchten und besonders sparsame Wasserpumpen eingesetzt.

Im Jahr 2019 sind wir bei all unseren Kassen- und EC-Geräten auf den Ökobon umgestiegen. Das innovative Ökobon Thermopapier besteht aus erstklassigem Basispapier aus nachhaltiger Holzwirtschaft. Ökobon wurde speziell für die zukunftsweisende Art der Thermotechnologie entwickelt und kann guten Gewissens im Altpapier entsorgt werden. Ökobon-Papier ist weiterhin öl- und wasserresistent und frei von Phenolen und anderen chemischen Farbentwicklern. Daher ist er auch der erste Thermo-Kassenbon, der für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen ist und auch gerne mal in Kinderhände gelangen darf.

Dass unser Plastikverbrauch erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt hat, ist inzwischen unbestreitbar. Aus diesem Grund haben wir unnötige Einwegprodukte aus Plastik verbannt und setzen, wo immer es geht, auf Mehrweg. Bei Renovierungsarbeiten achten wir stets auf die Verwendung von ökologischen Materialien und bei Textilien greifen wir überwiegend auf Naturmaterial zurück.

In allen Bereichen des Hotels haben regionale Quellen immer Vorrang. So leisten wir einen Beitrag zur Untersützung der regionalen Wirtschaft und vermeiden lange Lieferwege. Wir arbeiten zum Beispiel zusammen mit der Gläsernen Molkerei GmbH in Dechow und Biobauern wie Genzers in Neuenhagen. Außerdem ist es uns wichtig, die für unseren Klützer Winkel typische Lebensweise auch unseren Gästen zu vermitteln. Das tun wir in Form von Festen und mit regionalen Gerichten in unserer Hotelküche.

Bei unseren Neubauten war es uns wichtig, für die notwendigen Dämmstoffe in den Dächern, Wänden und Decken einen nachwachsenden Rohstoff zu verwenden. Seegras, das zum Teil direkt von unserem heimischen Ostseestrand kommt – eignet sich hervorragend als Dämmmaterial. Das ist keine neue Entdeckung, sondern es wurde bereits lange vor der Erfindung der Mineralwolle traditionell in alten Bauernhäusern als Dämmung verwendet.

Es war nicht möglich, bei allen Gebäuden eine Solaranlage zu nutzen, da z.B. das Gutshaus unter Denkmalschutz steht. Die Sonnenhäuser jedoch wurden gleich von Anfang an nach der Sonne geplant und so kann die Sonneneinstrahlung zur Gewinnung von Warmwasser für die Heizung und die Duschen genutzt werden. Dadurch wird die zentrale Heizungsanlage entlastet.

Wir sind uns als Unternehmen unserer sozialen Verantwortung bewusst. Wir sind sehr bemüht im Einklang mit unserer Region zu wirtschaften. Wir schaffen z. B. in erster Linie Arbeitsplätze für Einheimische und in viele unserer Aktivitäten werden immer auch die Dorfbewohner mit einbezogen.

Die verlegten Teppichböden sind entweder aus reiner Schafwolle oder aus Sisal. Die Wollteppiche werden ohne Kleber verlegt, bei den Sisalböden wurde Dispersions-kleber verwendet.

Die verwendeten Möbel- und Dekostoffe sind überwiegend aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen und Seide.

Der Gutshaus-Teich ist das Zuhause und Rückzugsgebiet vieler Vögel. Um das zu erhalten, haben wir ihn weitgehend still und unberührt gelassen.

Damit nicht mehr gebrauchte Dinge unserer Mitarbeiter nicht im Müll landen, haben wir im Personalraum ein „Umsonst-Regal“ eingerichtet. Hier können alle Dinge abgegeben werden, für die man selbst keine Verwendung mehr findet, von denen man aber denkt, das andere sie gut gebrauchen könnten. So ist mittlerweile ein reger Austausch unter den Kollegen entstanden.

Neben gesundheitlichen und ethischen Gründen für eine vegetarische Ernährung, ist es heute unbestreitbar, dass Fleischkonsum eine enorme Auswirkung auf unsere Umwelt hat. Eine vegetarische Ernährung schont die natürlichen Ressourcen der Natur. Die Massentierhaltung fördert die Abholzung der Wälder, da immer mehr Ackerflächen für die Erzeugung von Tierkraftfutter benötigt werden. Die bei der Massentierhaltung entstehenden Verdauungsprodukte, wie Methan und Mist, tragen zur globalen Erwärmung bei. Durch die Zerstörung riesiger Waldflächen finden viele Tiere außerdem keinen Lebensraum mehr: Pflanzen sterben aus. Die biologische Vielfalt der Erde wird dadurch zerstört. Wir wollen nicht missionieren, jedoch gerne zeigen, dass auch vegetarisch-vegane Ernährung lecker sein kann und man auf nichts verzichten muss.

In unserer hauseigenen Wäscherei bemühen wir uns in den Fällen, die nicht von der Hygieneverordnung geregelt sind, umweltverträgliche Produkte einzusetzen. Wir benutzen das ökologische Waschmittel Taxat, sowie die Produktreihe Bioveda der Firma KAJ.

Die Bettwäsche und Handtücher, die Sie in den Zimmern vorfinden, wurden aus unbehandelter Baumwolle gearbeitet. Sollten Sie an einigen Produkten interessiert sein, sprechen Sie mit uns! Wir können Ihnen in vielen Fällen Bezugsquellen vermitteln. Bitte, melden Sie sich in diesen Fällen an der Rezeption.

Unsere Zimmer sind nach baubiologischen Gesichtspunkten gestaltet worden. Alle Zimmer sind mit Vollholzmöbeln, metallfreien Betten, natürlichen Materialien und Netzfreischaltung ausgestattet. Sie sind außerdem allergikerfreundlich: Die Bettwäsche wurde aus unbehandelter Baumwolle hergestellt, die Bettdecken und Kissen sind mit Wolle gefüllt.